Tischkultur rund um die Welt

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Andere Länder, andere Sitten

Was bei uns am Tisch nicht gerne gesehen wird, gehört in anderen Ländern zum guten Ton. Hier gibt es Skurriles und Interessantes aus fremden Kulturen!

U.S.-Amerikaner sind immer noch Cowboys

In den Vereinigten Staaten ist es üblich, das Essen erst zu schneiden und es dann einhändig nur mit der Gabel zu sich zu nehmen. Die freie Hand wird in den Schoß gelegt. Dies ist möglicherweise ein Überbleibsel aus der gefährlichen „Wildwest“-Zeit, als eine Hand stets am Revolver hing.

Essgeräusche erwünscht

In Japan und China darf beim Essen geschlürft und geschmatzt werden, denn dies drückt aus, dass es schmeckt. Wer dem Koch zum Abschluss noch ein Kompliment machen will, rülpst nach der Mahlzeit.

Linkshänder aufgepasst!

In sehr vielen Kulturen der Welt wird immer noch mit den Händen gegessen. In islamischen Ländern und in Indien wird dabei jedoch nur die rechte Hand benutzt, da die linke zur Körperreinigung genutzt wird und daher als unrein gilt.

Bloß nicht alles aufessen!

Wer in Russland mit dem Essen zufrieden war, sollte einen Bissen übrig lassen. So weiß der Koch, dass er genug aufgetischt hat. Ein leer gegessener Teller signalisiert, dass die Portion zu klein war und noch ein Nachschlag erwünscht ist.

Spaghetti werden nicht gelöffelt 

Warum wir Deutschen meinen, man müsse Spaghetti mit Gabel und Löffel essen, ist ein Rätsel. In Italien werden sie nämlich nur mit der Gabel verzehrt. Ein Fauxpas ist es auch, die Spaghetti zu schneiden oder abzubeißen. Am besten einfach kleine Portionen auf die Gabel aufwickeln.

Alter vor Schönheit

In Korea sollte man stets wissen, wie alt die Personen sind, die am Tisch sitzen. Denn dort ist es üblich, dass der Älteste den ersten Bissen macht. Die Mahlzeiten sind außerdem meist recht stille Angelegenheiten, denn nur wer schweigt, kann das Essen auch wirklich genießen.